Kula Norinska
Ort am Übergang zwischen den unberührten Sümpfen im Nordosten des Tals und den bestellten Feldern seines mittleren Teils, bekannt für seinen großen osmanischen Turm.
Die auffälligste Attraktion des Ortes Kula Norinska ist der große osmanische Wehrturm, der dort steht, wo das Flüsschen Norin einst in den alten Lauf der Neretva mündete. Der Turm, der bis ins 19. Jahrhundert militärischen Zwecken diente, ist ein Symbol der historischen Ereignisse in der Region. Unweit von ihm verlief die Grenze zwischen dem einstigen Osmanischen Reich und der Republik Venedig – heute ist dieser Punkt kein Ort der Trennung mehr, sondern der Verbindung.
Bei Kula verbindet sich der nordöstliche Teil des Tals mit seinen natürlichen, fast unberührten Sümpfen mit der regulierten, bewirtschafteten Landschaft der fruchtbaren Felder im mittleren Teil der Region. Das ist eine besonders wichtige Information für Feinschmecker, denn in den klaren Gewässern, die die Nebenflüsse der Neretva speisen, gibt es reichlich Aale und Frösche – die Hauptzutaten des berühmten Neretva-Brudet und anderer typischer Spezialitäten der Region.
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